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Donnerstag, 25. Juli 2019

In der Ferne reisen – vor Ort handeln!

Ferienzeit ist Reisezeit – Zeit für Tapetenwechsel, Entspannung und Erfahrungen in anderen Regionen, egal ob in Deutschland, Europa oder aller Welt. Auf Reisen kann man dabei auch feststellen, wie sehr anderswo die regionalen Spezialitäten wertgeschätzt und auch herausgestellt werden. Nicht nur für die Touristen (für uns Touristen), die dort vor Ort die Geschäfte beleben sollen, sondern auch für die Einheimischen, die meist zurecht stolz auf die Errungenschaften ihrer Heimat sind.
In der Bretagne hebt man sich sogar ganz bewusst von „den Franzosen“ ab. Vom kleinen Laden bis zum Riesensupermarkt gibt es immer mindestens eine Abteilung mit Milch, Bier, Käse, Fisch… aus bretonischer Produktion. Jede italienische Region hat und schätzt ihre Spezialitäten, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Das heißt nicht, dass man dort nicht auch offen wäre für internationale Trends und Ideen, aber man schätzt auch das Eigene.
Und bei uns? In der Bratwurstfrage ist man sich einig, dass es in Franken die besten gibt, aber schon beim Bier steht die weltweit größte Regionalvielfalt einer Marktmacht von deutschen oder gar internationalen Großkonzernen gegenüber. Bei aller Liebe für schottischen Whisky und englischen Gin sollte man nicht übersehen, dass wir direkt vor der Haustür hervorragende handwerkliche Brennereien und Brauereien haben. Es gibt in der Region hervorragende Produkte – und hervorragende Anbieter aller möglichen Waren und Leistungen, bis hin zur Reise selbst.
Vielleicht wecken ja der Sommerurlaub und der Einblick in die Einkaufsmöglichkeiten in der Ferne wieder das Interesse an den...

Mittwoch, 10. April 2019

Oster-Gewinnspiel!

Nachdem die Teilnahme im letzten Jahr bereits sehr groß war, findet auch dieses Jahr wieder das Oster-Gewinnspiel statt. Über den Link unter diesem Text gelangen Sie zu einem druckbaren PDf mit den Regeln des Gewinnspiels und dem Teilnahme-Coupon.

Freitag, 14. Dezember 2018

Wunschzettel mit Verantwortung!

Der Trubel um die Weihnachtsgeschenke wird gerne lautstark kritisiert. Dabei wird der Umstand, dass für viele Einzelhändler das Weihnachtsgeschäft in der Jahresbilanz andere umsatzschwache Wochen ausgleichen muss, oft vernachlässigt. Für viele Handelsbereiche ist eine gesteigerte Kauffreude vor Weihnachten sogar existenziell wichtig, um auch während des restlichen Jahres ein Angebot präsentieren zu können.

Dabei haben wir es in der Hand, wie sich unser Umfeld und unsere Gemeinden entwickeln. Wollen wir weiterhin nahe Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätze, Praktikums- und Ausbildungsplätze für die Kinder, belebte und attraktive Ortskerne sowie Firmen, die örtliche Vereine unterstützen und vor Ort Steuern zahlen

Gedankenlose Schnäppchenjagd per Mausklick wird auf Dauer das Gegenteil bewirken. Denn eines ist sicher: Asiatischen Online-Dealern und amerikanischen Handelsplattformen sind unsere Straßen, unsere Vereine und das Erscheinungsbild unserer Ortschaften völlig egal.

Regionale Wirtschaftskreisläufe dagegen halten die Wertschöpfung am Ort. Darüberhinaus bietet der Einkauf vor Ort ganz nebenbei etwas, dessen Verlust tagtäglich von Soziologen und Psychologen beklagt wird: Echte soziale Kontakte mit den Mitmenschen.

Die Gewerbelandschaft zwischen Nürnberg und Fränkischer Schweiz bietet starke Leistungen und faire Preise. Und vieles, was man Online-Anbietern als revolutionäre Neuerung zuschreibt, wie zum Beispiel das kostenlose Anprobieren, leisten lokale Anbieter schon immer – mit persönlicher Beratung und oft auch in Kombination mit zusätzlichen Online-Optionen.

Dienstag, 10. April 2018

Riesen-Beteiligung am Oster-Gewinnspiel…

19 VOR-ORT-HANDELN-Eier waren zu finden

In der wochenblatt-Ausgabe 13/2018 vom 28. März hatte der örtliche Osterhase der Initiative VOR ORT HANDELN eine ganze Menge Ostereier versteckt. Wer die Eier alle gefunden und die richtige Anzahl bis 8. April eingeschickt hat, nahm am Gewinnspiel teil – und es waren mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle 19 Ostereier aufgespürt und richtig gezählt hatten.

Zu gewinnen gab es 13 wertvolle Gutscheine, die bis 30. Juni 2018 bei den Einzelhändlern und Dienstleistern im Kreise der Initiative einzulösen sind (ausgenommen Kreditinstiutute und Kommunen). Einen Gutschein im Wert von 50 Euro, zwei Gutscheine im Wert von je 25 Euro sowie zehn Gutscheine im Wert von jeweils 10 Euro. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden persönlich benachrichtigt und im wochenblatt veröffentlicht.

Die Teilnehmer der Initiative VOR ORT HANDELN gratulieren den Oster-Gewinnern!

Seit fast vier Jahren engagiert sich die Initiative VOR ORT HANDELN für das Ziel, das Bewusstsein für die Bedeutung regionaler Wirtschaftskreisläufe zu wecken und fördern. Statt gedankenlos bei anonymen Konzernen oder Ketten zu bestellen, kann man die Kaufkraft auch vor Ort positiv wirken lassen und auf langfristige, vertrauensvolle Beziehungen mit gegenseitiger Wertschätzung setzen. Denn regionales Gewerbe schafft Lebensqualität vor Ort.

Mittwoch, 29. November 2017

Lust auf „Handeln vor Ort“!

Seit Jahren rechnen Wissenschaftler vor, dass Waren und Dienstleistungen einen „ökologischen Fußabdruck“ hinterlassen: Wirtschaftliches Handeln kann Kosten verursachen, die nicht im Kaufpreis enthalten sind – aber der Allgemeinheit und damit jeden von uns irgendwann teuer zu stehen kommen. Andererseits gibt es auch Kaufentscheidungen mit einem „Mehrwert“ für Menschen und das Gemeinwohl, der ohne oder für wenig Mehrkosten zu haben ist.  Waren oder Dienstleistungen von Unternehmen vor Ort beinhalten einen solchen positiven Mehrwert: Regionale Wirtschaftskreisläufe halten die Wertschöpfung am Ort, und davon haben alle etwas. Regional verwurzelte Firmen sind schon durch nachhaltige Kundenbeziehungen zu Qualität verpflichtet. Darüberhinaus engagieren sich Inhaber und ortsansässige Führungskr.fte auch für gemeinnützige Ziele und Einrichtungen. Regionales Gewerbe schafft Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten, ein attraktives Lebensumfeld. Das Bewusstsein
für diese Zusammenhänge will die offene Initiative „Vor Ort handeln“ wecken und fördern.
Die Gewerbelandschaft zwischen Nürnberg und Fränkischer Schweiz bietet starke Leistungen und faire Preise. Deshalb sollte man die Angebote der regionalen Fachgeschäfte, Dienstleister und Handwerker immer zumindest bei einer Abwägung berücksichtigen.  Erst denken, dann kaufen
Es ist kein Geheimnis, dass internationale Handelsriesen oft geschickt, wenn auch weitgehend legal, ihren angemessenen Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens in Form von Steuern versuchen zu umgehen. Man...

Donnerstag, 06. Oktober 2016

Da kaufen, wo wir leben!

Auch im Jahr 2016 hat die Initiative "Vor Ort handeln" viel unternommen, um auf die Qualität und den Wert der heimischen Wirtschaft aufmerksam zu machen. Auf dem Heroldsberger Straßenfest 2016 war "Vor Ort handeln" mit vielen Luftballons präsent – diese Ballons stehen auch den Teilnehmern für eigene Aktionen zur Verfügung. Es gibt seit diesem Jahr auch Briefkuverts mit "Vor-Ort-handeln"-Aufdruck, mit denen Firmen auf die Bedeutung heimischer Wirtschaftskreisläufe hinweisen können. Um Kunden und Konsumenten die Argumente näher zu bringen, hält die Initiative für alle Teilnehmer Prospekte und Prospektständer bereit. Neben Anzeigenwerbung sollen auch wieder Großflächenplakate für das gemeinsame Anliegen werben.  Denn so gut und richtig es für regionale Geschäfte, Dienstleister und Gastronomiebetriebe auch ist, auf die eigenen Qualitäten aufmerksam zu machen: Das Bewusstsein für die Bedeutung regionaler Wertschöpfung zu wecken und zu schärfen ist eine Aufgabe, die man am besten gemeinsam bewältigen kann. Jeder Einzelne entscheidet durch sein Kaufverhalten mit über die Lebensqualität vor Ort – jetzt und in der Zukunft!

Dienstag, 21. Juli 2015

„Vor Ort handeln“ am 20. Heroldsberger Straßenfest.

Am Samstag, 25. Juli 2015, findet zum 20. Mal das Heroldsberger Straßenfest statt. Die Initiative zu diesem Fest kam vor 20 Jahren aus dem Kreise der Heroldsberger Gewerbetreibenden. Nach der Eröffnung der damals neuen Umgehungsstraße im Juli 1995 befürchtete man durch die Verkehrsverlagerung Umsatzeinbußen im Ort. Mit dem Fest wollte man einerseits die neu gewonnene Lebensqualität durch weniger Durchgangs- und vor allem Schwerlastverkehr feiern. Andererseits sollte die neue „Festmeile“ auch auf die Stärken der örtlichen Unternehmen aufmerksam machen.   
Das Straßenfest wurde eine weithin beachtete Erfolgsgeschichte für Heroldsberg, weil die örtlichen Gewerbetreibenden, die Vereine und Verbände sowie die Gemeinde sich gemeinsam engagieren – genau wie bei der Initiative „Vor Ort handeln“. Denn die Lebensqualität in unseren Gemeinden hängt entscheidend ab von der Vitalität der örtlichen und regionalen Wirtschaftskreisläufe. Regionales Gewerbe schafft Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Abwechslung und Vertrauen – und gibt der Gemeinschaft im täglichen Leben auch etwas zurück.  
Beim 20. Heroldsberger Straßenfest am 25. Juli 2015 wird deshalb auch die Initative „Vor Ort handeln“ Präsenz zeigen mit Luftballons und Info-Flyern, die auf die Stärken unserer Angebote vor Ort aufmerksam machen.

Dienstag, 30. Juni 2015

Schon über 50 Teilnehmer wollen „Vor Ort handeln“!

Inzwischen sind es schon über 50 Teilnehmer und Unterstützer, die mit der Initiative „Vor Ort handeln“ deutlich machen, dass es eben nicht egal ist, wo man Einkäufe und Dienstleistungen nachfragt. Unter den Unterstützern sind regionale Einzelhändler, Großhändler, Dienstleister, Gastronomie und Geldinstitute ebenso wie Arzt- und Zahnarztpraxen und Kommunen. Sie alle weisen gemeinsam darauf hin, dass die Lebensqualität in unserer Region nicht nur von einer schönen Naturlandschaft abhängt, sondern auch von einer leistungsfähigen Gewerbelandschaft: Sie schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze, finanziert die Kommunen mit und unterstützt Kindergärten, Schulen und Vereine. Regionale Wirtschaftskreisläufe halten die Wertschöpfung am Ort, und davon haben alle etwas. Denn wir brauchen nicht nur Händler, sondern auch Handelnde, die vor Ort etwas voranbringen. Die Teilnehmer sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet unter dem Menüpunkt "Beteiligte".

Mittwoch, 18. März 2015

Bewusstsein für „Beratungsklau“…

Noch nie war es so einfach, schnell und übersichtlich Preise zu vergleichen. Dank Internet können Verbraucher sich einen Überblick über das Preisniveau von Produkten und Leistungen verschaffen. Die Kehrseite der Medaille ist manchmal, dass sich vorgebliche Kunden im Fachgeschäft ausführlich beraten lassen und dann die Ware – auf den ersten Blick günstiger – im Internet bestellen. Für dieses Verhalten hat sich der Begriff Beratungsdiebstahl oder „Beratungsklau“ etabliert. Die Beratung im Fachgeschäft ist nämlich durchaus eine Leistung, die sich für den Fachhändler oder Handwerker vor Ort in Kosten niederschlägt. Die Internethändler mit den billigsten Angeboten können eine entsprechende Leistung nicht bieten und profitieren insgeheim von der Kompetenz und der Arbeit der Anbieter vor Ort. Andererseits nutzen Kunden heute auch das Internet, um sich vorab über Produkte zu informieren, die sie dann durchaus im stationären Handel erwerben. Eine Kombination aus stationärem und Online-­Geschäft, beispielsweise über größere Verbundgruppen, kann auch Vorteile für alle Beteiligten bieten. 

Montag, 05. Januar 2015

Verantwortung fürs Gemeinwohl

Kaufentscheidungen oder Auftragsvergaben bieten heute mehr Freiheiten denn je. Nahezu jedes Produkt ist irgendwo in Deutschland, Europa oder auf der Welt noch billiger zu haben, vielleicht auch manchmal bequemer. Doch Freiheit ist nur in Verbindung mit Verantwortung zu haben. Was die Gesellschaft inzwischen beim Thema Ernährung weitgehend erkannt hat, gilt für die gesamte Wirtschaft: Gedankenlos entfesselte Warenströme sind weder für die Verbraucher noch für die Gesellschaft gut. Die langfristigen Auswirkungen kann sich jeder ausmalen. Kein anonymer Internet-Versandhändler wird sich je um das Straßenbild in Eckental, Heroldsberg, Kalchreuth oder Igensdorf bemühen – geschweige denn eine Abizeitung, ein Vereinsfest oder einen Kindergarten unterstützen. Wer den Wert einer vitalen Wirtschaft vor Ort für eine Gemeinde oder eine Region erkennt, müsste eigentlich ein „Lokalgebot“ ausrufen. Waren oder Dienstleistungen von Unternehmen vor Ort beinhalten einen Mehrwert: Regionale Wirtschaftskreisläufe halten die Wertschöpfung am Ort, und davon haben alle etwas. Regional verwurzelte Firmen bauen auf nachhaltige, langfristige Beziehungen zu Kundschaft und Umfeld und sind alleine dadurch zu Qualität verpflichtet. Darüberhinaus engagieren sich Inhaber und ortsansässige Führungskräfte auch für gemeinnützige Ziele und Einrichtungen. Auf diese Aspekte weist die Initiative „Vor Ort handeln“ im doppelten Wortsinn hin: Handeln im Sinne von Markt, und Handel im Sinne von tätig werden.

Samstag, 06. Dezember 2014

Heimische Wirtschaft stärkt das lokale Umfeld.

Die Lebensqualität in unseren Gemeinden hängt entscheidend ab von der Vitalität der örtlichen und regionalen Wirtschaftskreisläufe. Regionales Gewerbe schafft Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Abwechslung und Vertrauen – und gibt darüberhinaus der Gemeinschaft im täglichen Leben auch etwas zurück. Darauf will die Initiative „Vor Ort handeln“ hinweisen, die von Firmen im wochenblatt-Land ins Leben gerufen wurde und die spontan von weiteren Gewerbetreibenden unterstützt wird. Weitere „Mitstreiter“ sind willkommen, koordiniert wird die Initiative von NOVUM Verlag & Werbung (Telefon: 09126-25 700). „Global denken – lokal handeln“ ist eine wichtige Überschrift für viele Broschüren und Studien. Meist geht es darin um Nachhaltigkeit, fast immer um Klimaschutz und globale Ressourcen, selten aber um die Nachhaltigkeit und Lebensqualität am heimischen Wohnort. Der bedeutende Blick in die Ferne verstellt – im Guten wie im Schlechten – oft die Sicht auf das, was uns am nächsten ist.